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#1

Ausgangssituation: Ein Huhn überquert die Straße. Warum???

in Lifestyle kreativ 20.07.2004 01:47
von Andreas • Gründungsmitglied | 2.918 Beiträge | 11128 Punkte
Hier eine Analyse aus berufenen Mündern:

Kindergärtnerin:
Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

Aristoteles:
Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

George W. Bush:
Dies war ein unprovozierter Akt des internationalen Terrorismus und wir behalten uns gegen das Huhn jede Maßnahme vor, die geeignet ist, die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie die Werte von Demo-kratie und Rechtgläubigkeit zu verteidigen.

Johannes Rau:
Ich glaube, das Huhn hat uns auf eine ganz bestimmte ruhige Art und Weise gezeigt, daß es gerade in einer Zeit, die so viele Menschen nach-denklich macht - ich erlebe das in meinen Gesprächen immer wieder - darauf ankommt, eine Straße nicht als etwas Trennendes zu begreifen, sondern als etwas, das die Herzen der Menschen zueinander führen kann.

Captain James T. Kirk:
Um dahin zu gehen, wo nie zuvor ein Huhn gewesen ist.

Martin Luther King,Jr.:
Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu über-queren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt werden.

Moses:
Und der Herr sprach zu dem Huhn: „Du sollst die Straße überqueren!“. Und das Huhn überquerte die Straße und es gab ein großes Frohlocken.

Helmut Kohl:
Ich habe dem Huhn mein Ehrenwort gegeben, seine staatsbürgerlichen Gründe für das Überqueren des Straße nicht in aller Öffentlichkeit breit-zutreten.

Bill Clinton:
Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.

Macchiavelli:
Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat. Wer inte-ressiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße rechtfertigt jeg-liche möglichen Motive.

Gerhard Schröder:
Ich sehe das jetzt mal so - wahrscheinlich hat es auf der anderen Straßen-seite eine ruhige Hand mit Futter entdeckt. Basta!

Pfarrer Jürgen Fliege:
Die Frage ist nicht „Warum überquerte das Huhn die Straße?“, sondern „Wer überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in unserer Hast ü-bersehen haben, während wir das Huhn beobachteten?“

Edmund Stoiber:
Der - ähhh - das Huhn hat, wie ich meine, und wie die Auffassung einer Mehr- bzw. Vielzahl von Bundesbürgerinnen und Bürgern, gerade auch hier in Bayern, aber ebenso in den neuen und alten Bundesländern zeigt, so bin ich geneigt anzunehmen, dem Bundeskanzler und hier insbesonde-re der Bundesregierung, die es ja versäumt hat, in der Gesetzgebung und gegenüber den Vereinigten Staaten auf die Richtung einzugehen, mithin nicht erstaunen – ähh - zu vermitteln vermag.

Darwin:
Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art aus-gewählt, Straßen zu überqueren.

Einstein:
Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn bewegte, hängt von Ihrem Referenzpunkt ab.

Dieter Bohlen:
Also, ich find' das nur absolut geil, wie das Huhn das da so gemacht hat. Rattenscharf!

Hemingway:
Um zu sterben. Im Regen.

McKinsey:
Die zunehmende Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante Marktposition sowie seine bisherigen Kompetenzfelder. Das Huhn sah sich signifikanten Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die in den neuen Wettbewerbsmärkten er-forderlich sind. In eine partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Klienten hat McKinsey dem Huhn geholfen, seine physische Distributi-onsstrategie und marktadäquaten Umsetzungsprozesse zu überdenken. Unter Verwendung des Geflügel-Alokationsmodells (GAM) hat McKin-sey dem Huhn den erforderlichen Support gegeben, um seine Fähigkei-ten, Methodologien, Wissen, Kapital und Erfahrung einzusetzen, um Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des Huhns für die kooperative Umsetzung seiner Gesamtstrategie innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. McKinsey zog ein diverses Cross-Spektrum von Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie McKinsey Beratern mit breitgefächerten Erfahrungen in der ornithologischen Logis-tik heran, die in mehrtätigen Besprechungen ihr persönliches Wissensas-set, sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein gemeinsames Ni-veau brachten und Synergien herstellten, um das unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und Umsetzung eines unternehmens-weiten Werterahmens innerhalb des mittleren Geflügelprozesses. Der Workshop fand in einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wir-kungsvolle Testatmosphäre zu erhalten. Dadurch war ein Strategien-commitment möglich, das den Weg zu einer konsistenten, klaren und einzigartigen Marktaussage eröffnete. McKinsey hat dem Huhn geholfen, sich zu verändern. Mit anderen Worten: McKinsey bringt Veränderung, Veränderung ist Erfolg, Erfolg ist Zukunft ...

Mein Vorschlag:
Ich glaube, auf der anderen Seite hat ein Wurm gewinkt. Der hat das Huhn aber nur ausgetrickst. In Wirklichkeit arbeitete er nämlich für die World Chicken Hunting Organisation und wird dafür bezahlt, Hühner auf die andere Straßenseite zu locken. Dort werden sie eingefangen, geschlachtet und zu Hühnerfrikassee verarbeitet.

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#2

Ausgangssituation: Ein Huhn überquert die Straße. Warum???

in Lifestyle kreativ 20.07.2004 11:47
von Judith • Stammgast | 397 Beiträge | 397 Punkte
Mein Gott, wird das hier philosophisch!

Grüßle,
Judith

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